Routinemässige Impfungen bei Hunden und Katzen machen je nach dem durchaus Sinn. Was
sollten Sie aber unbedingt dabei beachten.
Viele Patienten fragen mich, wie oft und gegen was sie ihre Tiere denn wirklich notwendigerweise impfen müssen. Ich empfehle, so wenig wie möglich, so viel wie nötig, zu impfen. Denn trotz Verharmlosung diverser Mediziner, ist und bleibt eine Impfung ein enormer Eingriff in das Immunsystem des Tieres.
Hunde und Katzen sollten aber dennoch nicht ungeschützt bleiben, Alternativmedizin hin oder her. Wie immer, wenn Alternativ- und Schulmedizin auf einander treffen, rate ich, kritisch und mit gesundem Menschenverstand dahinter zu gehen. Nur so kann für das Tier das optimalste erzielt werden.
Hunde und Katzen sollte gegen verschiedene Krankheiten geimpft werden. Bei Hunden sind dies Staupe, Hepatitis (sehr ansteckende Leberentzündung), Parvovirose, Leptospirose, Zwingerhuster und bei Auslandaufenthalt auch Tollwut.
Bei den Katzen empfiehlt sich feline Panleukopenie (Katzenseuche), Katzenschnupfen und Leukose. Weitere Krankheiten beim Hund wie Leishmaniose und Babesiose. In der Schweiz sind diese Krankheiten aber momentan noch nicht so bedrohlich wie im angrenzenden Ausland, müssen je nach Tier beim Impfschema unbedingt in Betracht gezogen werden.
Durch die Impfung wird verhindert, dass die Krankheit für das Tier lebensgefährliche Konsequenzen nach sich zieht oder zu lebenslangen Schädigungen führen kann.
Aber nicht in jedem Fall macht eine Impfung wirklich Sinn. So zum Beispiel Tollwut. In der Schweizist die Tollwut längst keine akute Bedrohung mehr und muss daher zurzeit nicht gesetzesmässig geimpft werden. Beachtet werden muss jedoch, dass wenn ein Auslandaufenthalt geplant ist, die Tollwut-Impfung Pflicht ist. Bitte fragen Sie frühzeitig Ihren Tierarzt, da Impfungen teilweise mehrere Wochen vor Grenzübertritten erfolgen müssen, ansonsten sie keine Gültigkeit haben.
Noch vor einiger Zeit war es gängig, dass Hunde und Katzen mit stoischer Regelmässigkeit geimpft wurden. Dies sollte aber nach wie vor kritisch betrachtet werden. Denn meistens wird eine Impfung nicht notwendig.
Nämlich dann, wenn die Grundimmunisierung vom Züchter oder im Welpenalter richtig und konsequent erfolgte. Oft hält ein Impfschutz dann sogar lebenslänglich oder zumindest mehrere Jahre, ohne Auffrischung. Ein Bluttest gibt hier Gewissheit ob Ihr 4-Beiner noch hinreichend geschützt ist.
Der Impfschutz variiert von Tier zu Tier sehr stark und sollte immer als Einzelfall angeschaut werden.
Wichtige Faktoren bei der kritischen Betrachtung ist auch die generelle Gesundheit des Tieres, das Alter, gesundheitliche Vorgeschichte, Stressanfälligkeit und momentane Vitalität.
Grundlegend sollte aber das folgende Impfschema für Hunde in der Schweiz gelten:
- Leptospirose und Zwingerhusten: jährlich einen Bluttest machen und wenn nicht genügend Antikörpertiter nachgewiesen sind, impfen
- Staupe, Hepatitis, Parvovirose: nach Grundimmunisierung alle 3 Jahre einen Bluttest machen
und wenn nicht genügend Titer vorhanden sind, impfen.
Für Katzen in der Schweiz:
- Feline Panleukopenie, Katzenschnupfen und Leukose: jährlich einen Bluttest machen und wenn
nicht genügend Antikörpertiter nachgewiesen sind, impfen.
Teilweise Impfungen sind unumgänglich. An die immense Auswirkung auf das Immunsystem muss dabei aber immer gedacht werden. Gute Erfahrungen liessen sich machen, indem die Impfung anschliessend alternativmedizinisch ausgeleitet und eine Darmstärkung in Betracht gezogen wird.
Dies kann durch verschiedene Therapieformen wie Bioresonanz, Spagyrik, Vitalpilze oder spezielle Nahrungsergänzung erfolgen. Lassen Sie sich unbedingt durch Ihren Tierheilpraktiker beraten.
Gerne berate ich Sie über Sinn und Unsinn von Impfungen aus Sicht der Alternativmedizin. Kontaktieren Sie mich hierzu für eine Telefonberatung.